Fulda sprach Tacheles!

Am 4. September wurde das Kanzlerpalais Fulda zum Ort für Austausch, unterschiedliche Perspektiven und die Frage, wie wir in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft wieder besser miteinander streiten können. Rund 120 Menschen waren unserer Einladung zu „Fulda spricht: Tacheles“ gefolgt – die Veranstaltung war bereits einige Tage zuvor restlos ausgebucht.

Unter dem Titel „Fulda spricht Tacheles“ diskutierten die Autor:innen Saba-Nur Cheema und Meron Mendel gemeinsam mit der Hessischen Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales Heike Hofmann über gesellschaftliche Polarisierung, Empörung und die Frage, was eine gute demokratische Debattenkultur ausmacht. Moderiert wurde das Gespräch von Jochen Kohlert, Leiter des Stadtteiltreffs Fulda Innenstadt. Anlass für den Abend war auch das neue Buch von Cheema und Mendel „Die Empörungsfalle - Wie wir wieder streiten lernen“, das unmittelbar vor der Veranstaltung erschienen war.

Nach dem Podiumsgespräch und einer Pause ging es im zweiten Teil vor allem um das Publikum: Fragen, unterschiedliche Standpunkte und der direkte Austausch miteinander standen im Mittelpunkt. 

Einige Eindrücke des Abends haben wir in unserem Fotokarussell zusammengestellt.
Wer das Podiumsgespräch noch einmal anschauen oder die Veranstaltung verpasst hat, findet außerdem die Aufzeichnung auf unserem YouTube-Kanal.

Ein Abend, den viele möglich gemacht haben

Eine solche Veranstaltung funktioniert nur, wenn viele Menschen mit anpacken.
Deshalb möchten wir uns bei allen bedanken, die „Fulda spricht: Tacheles“ möglich gemacht haben.

Unser besonderer Dank gilt Saba-Nur Cheema, Meron Mendel und Heike Hofmann für die Offenheit, mit der sie sich auf das Gespräch und die Fragen des Publikums eingelassen haben sowie dem Land Hessen für die Finanzierung und gemeinschaftliche Organisation der Veranstaltung.

Wir bedanken uns bei der Stadt Fulda für die kostenfreie Bereitstellung des Kanzlerpalais und beim Team des Kanzlerpalais für die großartige Unterstützung vor Ort. Ein herzliches Dankeschön geht außerdem an Sohillah Hafi und ihre Familie für das Catering sowie an die Buchhandlung Ulenspiegel für den thematisch passenden Büchertisch und die Begleitung der Signierstunde.

Vielen Dank auch an alle Ehrenamtlichen und Unterstützer, die bei Einlass, Getränken, Gästebetreuung, Technik und Organisation geholfen haben, sowie an unser Video-Team für die Aufzeichnung des Podiumsgesprächs und die filmische Begleitung des Abends.

Auch die mediale Begleitung hat uns sehr gefreut: Sowohl die Fuldaer Zeitung als auch Osthessen News haben über „Fulda spricht: Tacheles“ berichtet und den Abend journalistisch begleitet.

Und schließlich gilt unser Dank unseren Kooperationspartnern: der Citypastoral Fulda, der Katholischen Akademie des Bistums Fulda, EPN Hessen und dem Hessischen Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. Und natürlich allen rund 120 Menschen, die gekommen sind und mit ihren Fragen, Gedanken und unterschiedlichen Perspektiven diesen Abend erst zu dem gemacht haben, was er war.

Für uns bleibt nach diesem Abend vor allem eine Erkenntnis: Gute Debattenkultur entsteht nicht dadurch, dass wir uns immer einig sind. Sie entsteht dort, wo wir Unterschiede aushalten, neugierig aufeinander bleiben und bereit sind, miteinander zu reden.

Fulda spricht weiter

Die nächste Gelegenheit dazu gibt es schon am 28. November 2026: Dann geht „Fulda spricht“ im Kanzlerpalais in die nächste Runde. Diesmal steht das direkte Gespräch noch stärker im Mittelpunkt – mit unterschiedlichen Meinungen, neuen Begegnungen und der Gelegenheit, selbst miteinander ins Gespräch zu kommen.

Alle Informationen zur Veranstaltung und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier: https://eveeno.com/fulda-spricht-2026