Tahrib – die unendliche Reise. Filmabend mit Diskussion im Wohnzimmer

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Wir freuen uns sehr – denn der zweite Filmabend in unserem Welcome In Wohnzimmer (Robert Kircher Straße 25) steht bevor! Am Samstag, 15.7., um 19 Uhr zeigen wir den Film “Tahrib – die unendliche Reise”. Der Film ist das Ergebnis eines einzigartigen transmedialen Dokumentarfilm-Projekts über Flucht, Migration und Integration, das auf drei Kontinenten gedreht wurde.

Wir freuen uns ganz besonders, dass wir mit Floris Asche einen der Produzenten dafür gewinnen konnten, den Film gemeinsam mit uns anzusehen und danach über das Thema “Mediale Gestaltung des Themas Migration und Flucht” zu diskutieren.
Wir freuen uns, wenn das Wohnzimmer wie beim letzten Mal bis auf den letzten Platz gefüllt wird! Der Eintritt ist frei – wir freuen uns über jede Spende.

Ein paar Details zu dem Projekt, das weit über den gezeigten Film hinaus geht:

Deutschland, 2016: Nach dem ereignisreichen Sommer im vergangenen Jahr sieht Deutschland sich einem Alltag gegenüber, in dem es weniger um offene Arme, als um realistische Lösungen geht. Das transmediale Projekt „Tahrib – Die unendliche Reise“ beginnt bei den Flüchtlingen in Ostafrika. In Kenia und dem Niger, folgt die Dokumentation Menschen, die die größten Herausforderungen – Sahara und Mittelmeer – noch vor sich haben. In Libyen werden Menschen begleitet, die sich einer höllischen Realität hinter Gittern gegenüber sehen. In Israel leben die Geflüchteten in einer Art Zwischenwelt, nicht angekommen und nicht in der Lage weiterzuziehen. Schließlich begegnet „Tharib“ Flüchtlingen in Istanbul, kurz vor dem Sprung nach Europa. Das Zweifeln, ob dies der richtige Weg ist, verbindet die Protagonisten. Am Ende stranden sie in Griechenland.

Aber „Tahrib – Die unendliche Reise“ endet nicht an den Außengrenzen Europas. Der Online-Teil des Projekts stellt sich im Kern eine für die deutsche sowie europäische Gesellschaft essentielle Frage: „Wir schaffen das… aber wie?“ Zu Wort kommen Menschen aus den unterschiedlichsten Lebensbereichen, z.B. Flüchtlingshelfer, Experten und natürlich die Geflüchteten selbst. Welche Lösungsansätze, welche Wege, mit der neuen Situation umzugehen, sehen sie? In individuellen User-Journeys, die teilweise auf Social Media beginnen und alle auf die projektübergreifende Website führen, folgt das Transmedia-Projekt verschiedensten Antworten und Ideen.