Welcome In! leistete politische Bildungsarbeit in Polen!

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Wenn Schüler/innen aus 3 verschiedenen Ländern gespannt deinen Worten folgen, gemeinsam Fotos schießen wollen und dich mit einem riesen Applaus verabschieden, dann hat man das Gefühl, echt was richtig zu machen.

 
Unsere Aktivisten Ahmad Bayan und Jochen Schiersch haben am Sonntag, 13.1.2019, bei einem polnisch-griechisch-deutschen Schüler/innenaustausch im polnischen Kreisau die Arbeit unseres Vereins, das Wohnzimmer und unser neues Projekt “Trau dich Deutschland” vorgestellt. Es gab lange, intensive und kontroverse Diskussionen über Migration und Integration und darüber, was wir alle tun können, um auch in Zukunft harmonisch und friedlich zusammenleben zu können.
 
DANKE an die Stiftung Kreisau für Europäische Verständigung für die Einladung nach Polen! Wir kommen gerne wieder!

 

Frohe Weihnachten und vielen Dank allen unseren Unterstützer/innen!

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Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende zu, und für unseren jungen Verein hat sich in den letzten Monaten wieder unglaublich viel getan.

Wir haben etliche Veranstaltungen organisiert, hatten viele tausend Gäste in unserem Welcome In Wohnzimmer, haben gemeinsam hunderte Stunden Sprachkurse, Asylberatungen und Workshops organisiert. Wir haben als Team viele gemeinsame Ausflüge genossen, haben mit dem Welcome In! Studio unsere Vereinsräume größenmäßig fast verdoppelt und vieles mehr.
All das war ganz viel Arbeit – und was dabei mit Sicherheit viel zu kurz kam war, DANKE zu sagen!

Deshalb wollen wir das an dieser Stelle gerne nachholen:

Danke an alle, die uns seit Jahren immer und immer wieder unterstützen, uns Mut zusprechen, mit uns zusammenarbeiten, uns Tipps und Hinweise geben und uns finanziell helfen.

Ganz besonders bedanken wir uns beim AWO Kreisverband Fulda, der uns seit vielen Jahren ein freundlicher und stets hilfsbereiter Kooperationspartner ist,
und bei der Stadt Fulda, deren Fachstelle Integration & Inklusion uns dauerhaft beratend und finanziell unterstützend zur Seite steht. Ein riesen Danke auch an das Land Hessen für die Förderung über das WIR-Programm!

Danke an Amnesty International Fulda, mit denen wir seit vielen Jahren gemeinsam die Asylberatung durchführen und damit schon zahllosen Menschen große Hilfe leisten konnten. Danke auch an den KÖK Förderverein Fulda und die Evangelische Gemeinschaft Fulda, die uns seit einer gefühlten Ewigkeit mit monatlichen Spenden helfen.

Danke an die Hochschule Fulda, die uns stets mit wissenschaftlicher Expertise zur Seite steht und ohne deren Studierende, die sich in großer Zahl bei uns engagieren, unser Verein wahrscheinlich nicht existieren würde.
Danke auch an die Volkshochschule Fulda, die in unseren Räumen Deutschkurse für Frauen durchführt.

Danke an das Medienprojektzentrum Offener Kanal Fulda, mit dessen Leiter Rolf Strohmann wir in den letzten Monaten etliche spitzen Workshops zu Kameratechnik, Social Media & Co. durchführen durften.

Danke auch an das antonius – Netzwerk Mensch für das schöne gemeinsame Fest am Frauenberg im Sommer und für den leckeren Stollen, den ihr uns zu Weihnachten geschenkt habt! 🙂

Ein großes Danke an alle Menschen, die uns mit ihren monatlichen oder einmaligen Spenden finanziell den Rücken freihalten.

Und Danke an alle unterstützende Organisationen, die wir an dieser Stelle vergessen haben.

Vor allem aber ein riesen DANKE an alle Privatpersonen, die sich bei uns ehrenamtlich engagieren und die damit ganz, ganz tolle Dinge erreichen, von denen viele gar nichts mitbekommen. Wir sind stolz auf das, was wir schon gemeinsam erreicht haben, und sind mega gespannt auf alles, was noch kommt!

Wir wünschen euch ein frohes Weihnachtsfest, tolle Ferien, einen guten Rutsch ins neue Jahr und ein ganz wunderbares neues Jahr 2019!

Wir sind vom 24.12. bis zum 7.1. im Urlaub und danach wieder für euch da!

Viele Grüße vom Welcome In-Team!

Somalia verstehen – und genießen!

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Wer dem grauen Fuldaer Winter für ein paar Stunden entkommen will, kann sich am Freitag, den 7. Dezember im Wohnzimmer auf eine gedankliche Reise nach Somalia begeben. 

Unser Asylberater Dr. Reinhardt Asche hält einen Vortrag über die Geschichte und die aktuelle politische Situation des ostafrikanischen Landes. Begleitet wird er dabei von Feysal, einem jungen Mann aus Somalia und langjährigem Ehrenamtlichen unseres Vereins, mit Bildern, Videos und seiner persönlichen Geschichte.

Besucher*innen erwarten zudem einige kulinarische Kostproben des vielfältigen Landes.
Los geht’s um 18.30 Uhr. Der Eintritt ist kostenlos, wir freuen uns sehr über viele Gäste und über ein Spenden für unsere Vereinskasse! 🙂

Termine in der Frauenzeit

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Jeden Sonntag, 13:30 – 16 Uhr, ist Frauenzeit im Wohnzimmer.

Wir haben an diesem Tag nur für Frauen und Kinder geöffnet.

An Terminen, die mit “für alle offen” beschrieben sind, dürfen auch Männer teilnehmen.

14.04.2019

Liedersingen mit Kirsten

Wir singen gemeinsam Lieder und lernen viel über verschiedene Vögel.

 

 

 

 

 

21.04.2019

Ostersonntag – kein Frauentreffen

Am Ostersonntag findet kein Frauentreffen statt. Das Wohnzimmer hat an diesem Tag geschlossen.

28.04.2019

Frauenzeit im Wohnzimmer

05.05.2019 (für alle offen)

Spielenachmittag für Familien

An diesem Nachmittag hat das Wohnzimmer für alle geöffnet!

Wir veranstalten zusammen mit dem Brettspiele-Club Meeples of Mayhem e.V. einen spannenden und witzigen Spielenachmittag. Wir haben für Klein und Groß etwas dabei: Familienspiele, Brettspiele und Kartenspiele und viele mehr.

Brief des Syrers Ahmad Bayan an die Deutschen

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Liebe Deutsche,

Mein Name ist Ahmad Bayan. Ich bin 2015 wegen des Krieges aus Syrien geflüchtet und lebe nun hier in Fulda, dieser schönen Stadt. Ich finde es wichtig, dass wir uns kennenlernen, und wende mich deshalb mit diesem Brief direkt an Sie. Ich hoffe Sie finden Zeit, meine Zeilen zu lesen und über sie nachzudenken. Vielleicht haben Sie sogar Interesse, mir zu antworten.

Ich habe, seit ich hier wohne, gespürt, dass Viele wegen geflüchteten Menschen wie mir Sorgen um die Sicherheit in Fulda und Deutschland haben. Ihnen möchte ich die Hand reichen, denn ich weiß sehr gut, wie sich diese Sorge anfühlt. Um Ihnen das zu erklären möchte ich gerne eine Geschichte erzählen, in der ich Erinnerungen aus meinem Heimatland verarbeitet habe. Ich hoffe sie kann helfen, dass wir einander besser verstehen können. Unsere Muttersprache ist anders als Deutsch, aber ich bin sicher, Sie können die Bedeutung in meinen Worten nachvollziehen.

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Syrien – Talking about the Revolution! Podiumsdiskussion im Wohnzimmer

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„Der Krieg in Syrien ist sicher bald vorbei – Könnt ihr jetzt nicht einfach zurückgehen?“

Dieses Argument hören Syrer*innen in Deutschland in letzter Zeit häufig. Viele sind allerdings nicht aus humanitären Gründen geflohen. Vielmehr sind sie Teil einer sozialen Bewegung, begehrten 2011 in friedlichen Aufständen gegen ein diktatorisches Regime auf und mussten schließlich aufgrund der massiven politischen Verfolgung das Land verlassen.

Was waren die Gründe für den Ausbruch der Revolution in Syrien? Wie funktionierte das Regime und wie sah das Leben für anders Denkende vor der Revolution aus? Welche gesellschaftlichen Visionen bestimmten den friedlichen Widerstand innerhalb der syrischen Zivilgesellschaft?

Diese und andere Fragen werden am Freitag, 23.11., ab 18:30 Uhr im Wohnzimmer aus erster Hand behandelt.

Mit: 
Mohammad Abu Chucker:
Er erlebte die Aufstände aus der Perspektive eines in Syrien geborenen Palästinensers. Er berichtet von seinen spezifischen Erfahrungen, die die syrische Revolution von 2011 in eine hierzulande weitgehend unbekannte Perspektive stellt und damit einen neuen Blick auf die Entwicklungen ermöglicht.

Ansar Jasim:
Sie arbeitet für die deutsch-syrische Solidaritätsorganisation adopt a revolution, die in Syrien den zivilgesellschaftlichen Widerstand gegen die Diktatur unterstützt. In diesem Kontext begleitete sie die syrische Revolution von Beginn an.

Wir danken der Heinrich Böll Stiftung Hessen für die super Kooperation, die diesen Abend möglich macht!

Der Eintritt ist wie immer frei!

Details: boell-hessen.de/syrien-talking-revolution-3/

Theaterstück “Die Asyldialoge” kommen nach Fulda – 16.11. am Aschenberg

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“Die Asyl-Dialoge” der Bühne für Menschenrechte Berlin kommen nach Fulda! 

Am 16.11.2018 um 18:00 Uhr sind wir gemeinsam mit der AWO im Mehrgenerationenhaus am Aschenberg Gastgebende für das Theaterstück DIE ASYL-DIALOGE. Der Eintritt ist frei! 

In diesem Theater werden die Themen Flucht und Asyl behandelt. Wortgetreu werden Interviews mit jungen Aktivist*innen wiedergegeben.

Das Theaterstück wird von professionellen Schauspieler*innen aufgeführt und zeitgleich auf Englisch, Französisch, Persisch, Arabisch, Russisch und Türkisch übersetzt. Während des Stücks wird eine Kinderbetreuung angeboten.

Der Radiosender hr2kultur beschreibt das Stück als:
„Viele leise, unverhoffte Begegnungen, die tief bewegen. Ein intensiver Abend, ein bewegender Stoff“

Es gibt keinen Kartenverkauf.
Einlass: 17:30 Uhr
Spielbeginn: 18:00 Uhr
Ort: Mehrgenerationenhaus Bürgerzentrum Aschenberg

Aschenbergplatz 16-18, 36039 Fulda

In Kooperation mit den Projekten der Tandempatenschaften der AWO, den Refugees go Volunteers (ReVo) sowie den Stadtteilmüttern Aschenberg werden nicht nur das Theaterstück, sondern auch weitere „Nachtreffen“ zur Veranstaltung angeboten.

Zu diesen Nachtreffen sind alle Interessierten herzlich eingeladen:
Am 23.11. ab 9:00 Uhr im Mehrgenerationenhaus Bürgerzentrum Aschenberg,

am 27.11. ab 17:30 Uhr im Welcome In Wohnzimmer Fulda.

Die Veranstaltungen werden von der Stadt Fulda gefördert.

Weitere Infos zum Stück: https://buehne-fuer-menschenrechte.de/asyl-dialoge/

Flucht im Wandel der Zeit: Homs/Syrien – am 17.11. im Wohnzimmer

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Flucht und Migration gab es schon immer. Seit jeher verlassen Menschen ihre Heimat, um andernorts nach Sicherheit, Freiheit oder einem besseren Leben zu streben. Unzählige Menschen haben dabei in der Vergangenheit Erfahrungen gesammelt, von denen wir in der heutigen Situation viel lernen können. Das ist der Sinn unserer Veranstaltungsreihe “Flucht im Wandel der Zeit”, in deren Rahmen viele Zeitzeug/innen von ihren unterschiedlichen Flucht- und Ankommenserfahrungen berichten.

Am Samstag, 17.11., um 18:30 Uhr wird im Wohnzimmer eine weitere, bewegende Fluchtgeschichte erzählt: Kinan Kandalaft aus Homs/Syrien schickte im Frühjahr 2015 über Facebook einen Hilferuf aus seiner Heimatstadt hinaus in die Welt. Die Nachricht: Ich halte es hier nicht mehr aus, ich muss hier weg, wenn ich überleben möchte. Es drohte der Einzug ins Militär und die unfreiwillige, lebensbedrohliche Teilnahme an einem sinnlosen Krieg.
Damals war die ehemals florierende Großstadt Homs mitten in die undurchsichtigen Wirren des Krieges verstrickt, weite Teile des Stadtgebietes waren komplett zerstört und an ein sicheres Leben war nicht zu denken.

Kinan verschickte seine verzweifelte Nachricht an viele Organisationen in aller Welt, und so erreichte sie über unseren Facebook-Admin Jochen Schiersch auch unsere Gruppe in Fulda.
Jochen und Kinan blieben über Monate hinweg in Kontakt und versuchten vergeblich, einen legalen Weg zu finden, um Kinan die Ausreise nach Deutschland zu ermöglichen. Am Ende blieb dem jungen Syrer nur die lebensgefährliche Flucht über die Balkanroute, an deren Ende sich Kinan und Jochen im Sommer 2015 schließlich zum ersten mal in Deutschland persönlich trafen.

Während diesem Prozess entstand zwischen den beiden eine innige Freundschaft unter erschütternden Rahmenbedingungen.

Beide kommen am 17.11. ins Wohnzimmer, um ihre bewegende Geschichte, untermalt mit vielen Bildern, zu erzählen.

Der Eintritt ist frei. Wir hoffen auf viele Gäste, denn eines dürfen wir bei der gesamten öffentlichen Debatte über das Thema Asyl und Flucht nie verlernen: Empathie für andere Menschen zu empfinden!

Food is not a weapon! Vortrag über den syrischen Kampf um Ernährungssouveränität im Wohnzimmer

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Nahrungsmittel dürfen nicht als Waffe eingesetzt werden!
Am Sonntag, 11.11.2018, um 18:30 Uhr beschäftigen wir uns im Welcome In Wohnzimmer mit dem Kampf um Ernährungssouveränität in Syrien!

Das syrische Regime wandte Hunger als Waffe gegen protestierende Gemeinden und Städte an. Nun organisieren diese Gemeinden ihre eigenen Strukturen: Von der lokalen Selbstverwaltung über Schulen und zivilgesellschaftliche Zentren.
Julia-Bar Tal, Landwirtin und Mitglied des Netzwerks “15th Garden”, kommt extra aus Berlin zu uns um von diesem überlebenswichtigen Kampf zu berichten. Im Anschluss steht sie gerne für Fragen und Diskussionen bereit.

Der Eintritt ist wie immer frei, wir freuen uns auf viele Gäste!